VAL 2003(c) Alle Rechte: VerkehrsRundschau 2018/Cordes
(15.11.2018)

Der LBS - Landesverband Bayerischer Spediteure e.V. beteiligte sich an der Präsentation des Hafens Triest in München. Zeitgewinn auf Asien- und Osteuropa-Strecken stehen im Vordergrund des Interesses.

Die neue Bahn-Verbindung zwischen Ostseehafen Rostock und dem Mittelmeerhafen Triest zieht wachsendes Interesse in der Logistik-Branche auf sich. Dass der Hafen Triest darüber hinaus grundsätzlich große Bedeutung insbesondere für die bayerischen Spediteure hat, wurde bei einer Präsentation mit anschließender Podiumsdiskussion deutlich. Hier positionierte sich der LBS - Landesverband Bayerischer Spediteure e.V. im Interesse der bayerischen Spediteure als Türöffner für neue Geschäftsverbindungen. Dies spielte insbesondere bei der Podiumsdiskussion, moderiert durch Gerhard Grünig, Chefredakteur der „Verkehrsrundschau“ eine zentrale Rolle. Dort stand am Beispiel Triest auch der Kombinierte Verkehr mit Bedeutung, Entwicklung, Ausbau und den (noch) bestehenden Unzulänglichkeiten im Mittelpunkt.

Zu der Veranstaltung hatte die Italienische Handelskammer München-Stuttgart in Kooperation mit dem LBS – Landesverband Bayerischer Spediteure e.V. unter dem Titel „Trieste, your Rail Port in the heart of Europe“ eingeladen.
Aus bayerischer Sicht sind die bestehenden Entwicklungspläne in Triest perspektivisch interessant. Die vorgesehenen Investitionen von 1 Milliarde Euro in den Ausbau des Hafens und in dessen Schienenanbindung werden zukünftig die interessanten Optionen noch verstärken, die der Mittelmeer-Hub für Spediteure aus dem Freistaat bietet. Zudem steht mit FREEeste eine neue, industrielle Freihandelszone mit direktem Zugang zu Autobahn und internationalem Schienennetz vor ihrer Vollendung.

Vor allem der geografische Vorteil beim Warenumschlag in Richtung Osteuropa und Asien war ein intensiv diskutierter Punkt unter den anwesenden Branchenexperten. So verkürzt sich die Verknüpfung von Suez nach Nordeuropa über den Hub Trieste um eine See-Transitstrecke von 2.252 Meilen bzw. um vier Tage auf See. Direkte Bahnverbindungen von und nach München, Burghausen und Salzburg erhöhen den potentiellen Zeitgewinn für die bayerischen Logistiker.

Adresse

LBS - Landesverband Bayerischer
Spediteure e.V.
Wilhelm-Wagenfeld-Str. 4, 2. Stock
80807 München

Tel. 089 30 90 707 0
Fax 089 30 90 707 77

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