(02.09.2026)
Die außergewöhnlich hohe Nachfrage nach Halbleitern und KI-bezogener Hardware führte im Juni zu einem Anstieg der weltweiten Luftfrachtnachfrage um 7 %, doch die Spotraten geben den Erwartungen entsprechend weiter nach – dies ist auf die Beruhigung des Nahostkonflikts, die Wiederherstellung der Kapazitäten an den großen Flughafen-Drehkreuzen am Golf sowie den Rückgang der Kerosinpreise zurückzuführen, wie aus den neuesten Marktdaten des Branchenanalysten Xeneta hervorgeht.

Unter anderem die Folgen des Iran-Konflikts halten die globalen Frachraten auf einem sehr hohen Niveau.
Die weltweiten Spotraten für Luftfracht (gültig für bis zu einem Monat) stiegen im Juni im Vergleich zum Vorjahr um +38 % auf durchschnittlich 3,40 USD pro kg, doch wie von Xeneta vorhergesagt, verlangsamt sich das Wachstumstempo gegenüber den +41 % im Mai – ein Zeichen dafür, dass sich der Markt aus preislicher Sicht beruhigt.
Die große Überraschung bleibt die Nachfrage, da die KI-Volumina weiterhin den Rückgang des E-Commerce-Verkehrs ausgleichen, der in den letzten zwei bis drei Jahren der wichtigste Wachstumsmotor der Luftfracht war.
Niall van de Wouw, Chief Airfreight Officer bei der Analyseplattform Xeneta, bezeichnete das Nachfragewachstum im Juni als „bemerkenswert“ und meinte, die aktuellen Luftfrachtvolumina würden „der Schwerkraft trotzen“, was vor allem auf die stark steigenden KI-bezogenen Sendungen auf den Routen vom asiatisch-pazifischen Raum nach Nordamerika zurückzuführen sei.
„Das Ausmaß der Auswirkungen der KI lässt sich leicht unterschätzen, da sie nur einen kleinen Teil des gesamten Luftfrachtvolumens ausmacht – weniger als 10 % der beförderten Fracht. Doch die Fakten, die ihre Rolle als Haupttreiber des Luftfrachtwachstums bestätigen, sind unbestreitbar“, sagte er.
Eine ausführliche Darstellung (in englischer Sprache) enthält die beigefügte Medieninformation.






